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Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

(Offenbarung 21,6)

Der Durst nach Wasser ist das Bild aus einer Region, wo gutes Wasser Mangelware ist. Natürlich geht es in der Jahreslosung nicht um Wasser oder gekühlte Getränke. Es geht um einen ganz anderen Durst, den Durst nach Leben, nach Erfüllung, nach Sinn, nach Liebe, nach Angenommensein, nach Anerkennung. Obwohl alles wenig handgreiflich ist, lassen wir uns das viel kosten: Zeit, Energie und Geld. Da sind der Beruf, die Karriere, die Familie, die Liebe, die Freizeithobbies, Lebensträume. Das sind sicher alles gute und durchaus ehrenwerte Ziele. Aber erst wenn wir erschöpft sind oder die gewohnten Sicherheiten wie z.B. Gesundheit, Familie, Arbeit wegbrechen, stellt sich die Frage nach der Lebensquelle. Gott möchte diesen unseren Durst stillen. Aber er will nicht nur unsere Wünsche sanktionieren und segnen. Wissen wir denn immer auch genau, ob die für uns gut und richtig sind? Lassen wir uns beizeiten korrigieren oder warten wir die Versetzung in die Lebenswüste ab. Ein Gutes hat solch eine Versetzung allerdings schon: Die Wüste macht mir deutlich: Da fehlt doch etwas. Mein innerer Tank ist leer. Wie fülle ich ihn wieder auf?
Gerhard Schöne hat dies einmal in folgenden Liedtext gefasst:
Was muss ich noch schaffen, noch kaufen?
Was fehlt noch zum Glück und zum Spaß?
Ist denn schon alles gelaufen?
Oder fehlt da noch was?

Mein Großvater war Beamter und nebenbei ein begabter Künstler. In meiner Bibel liegt ein von ihm gestaltetes Lesezeichen. Auf diesem Lesezeichen ist ein Kreuz zu sehen, an dessen Fuß ein Wasserkrug steht. Darunter in Zierschrift: Du bist die lebendige Quelle, zu der ich mein Krüglein stelle! Die kommende Zeit hält genügend Gelegenheiten bereit, Ihr Krüglein aufzufüllen.

In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2018
, auch im Namen des Kirchenvorstandes und der Mitarbeiter
Ihr Pfarrer Christoph Singer